Häufig gestellte Fragen
Prophylaxe
Ab welchem Alter ist eine Fissurenversiegelung sinnvoll?
Am sinnvollsten ist die Fissurenversiegelung direkt nach dem Durchbruch der bleibenden Backenzähne, meist im Grundschulalter. Sie schützt die tiefen Rillen der Kauflächen, die mit der Zahnbürste oft nur schwer zu reinigen sind.
Oralchirurgie – häufige Fragen
Was versteht man unter Oralchirurgie?
Oralchirurgie umfasst operative Eingriffe im Mundraum, etwa die Entfernung von Zähnen und Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen, Implantatversorgungen sowie Behandlungen an Zahnfleisch und Kieferknochen.
Tut eine oralchirurgische Behandlung weh?
Eingriffe werden in der Regel unter örtlicher Betäubung schmerzfrei durchgeführt. Bei Angst oder größeren Eingriffen bieten wir zusätzlich sanfte Sedierungsverfahren an.
Brauche ich eine Überweisung für einen Termin?
Nein, Sie können sich auch ohne Überweisung direkt bei uns vorstellen. Bei bereits bestehender Behandlung stimmen wir uns gerne mit Ihrer Zahnarztpraxis ab.
Wie lange dauert die Genesung nach einem chirurgischen Eingriff?
Das hängt vom Umfang der Behandlung ab. Kleinere Eingriffe verheilen meist innerhalb weniger Tage, größere chirurgische Maßnahmen können etwas mehr Zeit benötigen. Wir informieren Sie individuell über die zu erwartende Heilungsdauer.
Bieten Sie eine Behandlung mit Sedierung oder Narkose an?
Ja, für Angstpatientinnen und -patienten sowie bei umfangreicheren Eingriffen bieten wir verschiedene Sedierungsverfahren an, die den Eingriff deutlich entspannter machen.
Implantologie – häufige Fragen
Wie lange hält ein Zahnimplantat?
Bei guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen können Implantate viele Jahre bis Jahrzehnte halten. Entscheidend sind sorgfältige Mundhygiene und die Teilnahme an Nachsorgeterminen.
Tut das Einsetzen eines Implantats weh?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzarm. Nach der Behandlung können leichte Beschwerden auftreten, die sich gut mit Schmerzmitteln kontrollieren lassen.
Reicht mein Kieferknochen für ein Implantat aus?
Das lässt sich erst nach einer 3D-Diagnostik sicher sagen. Ist nicht genügend Knochen vorhanden, gibt es schonende Aufbauverfahren, die eine Implantation dennoch ermöglichen.
Wie lange dauert die Einheilzeit eines Implantats?
Je nach Knochenqualität und individueller Situation dauert die Einheilung meist zwischen sechs Wochen und einigen Monaten, bevor das Implantat endgültig belastet wird.
Kann man auch bei einem komplett zahnlosen Kiefer Implantate bekommen?
Ja, mit einer festgelegten Anzahl strategisch platzierter Implantate lässt sich eine stabile Basis für festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz schaffen.
Dentoalveoläre Chirurgie – häufige Fragen
Wann ist eine chirurgische Zahnentfernung notwendig?
Zum Beispiel bei stark zerstörten, tief frakturierten oder ungünstig liegenden Zähnen sowie bei Weisheitszähnen, die nicht regulär durchbrechen können.
Was passiert bei einer Wurzelspitzenresektion?
Dabei wird die entzündete Wurzelspitze eines bereits wurzelbehandelten Zahnes operativ entfernt, um den Zahn zu erhalten und die Entzündung im Kieferknochen auszuheilen.
Wie läuft die Behandlung einer Parodontitis ab?
Zunächst wird der Schweregrad diagnostiziert, anschließend folgen eine gründliche Reinigung der Zahnfleischtaschen und bei Bedarf chirurgische Maßnahmen zur Regeneration des Gewebes.
Wie lange dauert die Genesung nach einem operativen Eingriff?
Das hängt vom Umfang des Eingriffs ab. Kleinere Eingriffe heilen meist innerhalb weniger Tage, bei größeren Operationen kann es etwas länger dauern. Wir informieren Sie individuell.
Kann ich während der Behandlung sediert werden?
Ja, bei größeren Eingriffen oder Angst vor der Behandlung bieten wir sanfte Sedierungsverfahren an, die den Eingriff deutlich entspannter machen.
Narkosen und Sedierung – häufige Fragen
Was hilft gegen Angst vor dem Zahnarztbesuch?
Offene Kommunikation, ein vereinbartes Stoppzeichen während der Behandlung und bei Bedarf eine sanfte Sedierung helfen vielen Menschen, die Angst vor dem Praxisbesuch zu verringern.
Werde ich bei einer Sedierung bewusstlos?
Nein, bei einer Sedierung bleiben Sie bei Bewusstsein, sind aber deutlich entspannter und weniger ängstlich. Sie können weiterhin auf Ansprache reagieren.
Ist eine Sedierung für jeden Eingriff sinnvoll?
Das hängt vom Umfang der Behandlung und Ihrem persönlichen Angstempfinden ab. Wir besprechen gemeinsam, ob eine Sedierung für Ihren Eingriff sinnvoll ist.
Darf ich nach einer Sedierung selbst nach Hause fahren?
Nach einer Sedierung sollten Sie sich in der Regel abholen lassen, da die Reaktionsfähigkeit vorübergehend eingeschränkt sein kann. Details besprechen wir individuell vor dem Termin.
Diagnostik und DVT – häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen DVT und klassischem Röntgen?
Ein klassisches Röntgenbild ist zweidimensional, die digitale Volumentomographie liefert dagegen eine dreidimensionale Darstellung des Kiefers – für eine deutlich genauere Planung.
Ist eine DVT-Aufnahme mit höherer Strahlenbelastung verbunden?
Die Strahlendosis moderner DVT-Geräte ist gering und wird individuell auf das notwendige Maß begrenzt. Wir setzen die Untersuchung gezielt dort ein, wo sie einen echten diagnostischen Mehrwert bietet.
Wofür wird eine 3D-Implantatplanung genutzt?
Anhand der DVT-Daten legen wir die exakte Position, Länge und Achse des Implantats digital fest, bevor der eigentliche Eingriff beginnt. Das erhöht die Planungssicherheit.
Kann ich meine Röntgenbilder einsehen?
Ja, wir zeigen und erläutern Ihnen Ihre Aufnahmen direkt am Bildschirm, damit Sie Ihre Behandlung besser nachvollziehen können.
Chirurgische Zahnentfernung – häufige Fragen
Tut eine chirurgische Zahnentfernung weh?
Der Eingriff selbst ist durch die örtliche Betäubung in der Regel schmerzfrei. Nach Abklingen der Betäubung können leichte bis mittlere Schmerzen auftreten, die sich gut mit Schmerzmitteln behandeln lassen.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Weisheitszahnentfernung?
Die ersten Tage sind meist von leichter Schwellung geprägt, die vollständige Ausheilung der Wunde dauert in der Regel ein bis zwei Wochen.
Was sollte ich nach dem Eingriff beachten?
Kühlen Sie die Wange in den ersten Stunden, vermeiden Sie körperliche Anstrengung und befolgen Sie unsere individuellen Hinweise zur Mundhygiene und Ernährung.
Kann ich während der Behandlung sediert werden?
Ja, bei Angst oder umfangreicheren Eingriffen bieten wir zusätzlich sanfte Sedierungsverfahren an.
Wurzelspitzenresektion – häufige Fragen
Wann ist eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll?
Wenn sich an der Wurzelspitze eines bereits wurzelbehandelten Zahnes erneut eine Entzündung bildet und eine erneute Wurzelbehandlung nicht ausreicht, kann eine Wurzelspitzenresektion den Zahn erhalten.
Wie erfolgreich ist eine Wurzelspitzenresektion?
Die Erfolgsaussichten sind bei sorgfältiger Diagnostik und Durchführung gut, hängen aber von der individuellen Ausgangssituation ab. Wir besprechen Ihre persönliche Prognose vor dem Eingriff.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Der Eingriff selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist schmerzarm. Danach können, wie bei anderen kleineren Operationen auch, leichte Beschwerden auftreten.
Was passiert, wenn die Wurzelspitzenresektion nicht hilft?
In seltenen Fällen kann trotz des Eingriffs der Zahnerhalt nicht gelingen. Wir besprechen dann gemeinsam die weiteren Behandlungsoptionen, etwa eine Implantatversorgung.
Parodontologie – häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Gingivitis und Parodontitis?
Eine Gingivitis ist eine oberflächliche, meist reversible Zahnfleischentzündung. Breitet sie sich weiter aus und greift den Kieferknochen an, spricht man von Parodontitis.
Wie erkenne ich eine beginnende Parodontitis?
Typische Anzeichen sind Zahnfleischbluten, Rötungen, Mundgeruch und ein Rückgang des Zahnfleischs. Bei diesen Symptomen sollten Sie zeitnah eine Untersuchung vereinbaren.
Ist eine Parodontitis-Behandlung schmerzhaft?
Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt meist unter örtlicher Betäubung und ist gut verträglich. Nach der Behandlung kann das Zahnfleisch vorübergehend empfindlich sein.
Kann Parodontitis vollständig geheilt werden?
Parodontitis lässt sich gut behandeln und der Krankheitsverlauf stoppen, eine vollständige Heilung im Sinne einer Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands ist jedoch nicht immer möglich. Regelmäßige Nachsorge ist wichtig.
Knochenaufbau – häufige Fragen
Wann ist ein Knochenaufbau vor einem Implantat notwendig?
Wenn nach einer 3D-Diagnostik nicht genügend Kieferknochen für einen sicheren Implantatsitz vorhanden ist, schafft ein Knochenaufbau die notwendige Grundlage.
Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist in der Regel gut verträglich. Nach dem Eingriff können, wie bei anderen kleineren Operationen, leichte Schwellungen auftreten.
Wie lange dauert die Einheilung nach einem Knochenaufbau?
Je nach Umfang und verwendetem Material dauert die Einheilung meist mehrere Monate, bevor das Implantat gesetzt werden kann. In manchen Fällen ist auch eine gleichzeitige Implantation möglich.
Was ist ein Sinuslift?
Beim Sinuslift wird im Oberkiefer-Seitenzahnbereich der Kieferhöhlenboden vorsichtig angehoben, um zusätzliche Knochenhöhe für ein Implantat zu gewinnen.
Kinder
Wie läuft eine Zahnspangen-Behandlung bei Kindern ab?
Das hängt vom Alter ab. In der Übergangsphase vom Milch- zum bleibenden Zahn (Wechselgebiss) nutzen wir das natürliche Kieferwachstum. Die Behandlung erfolgt hier meist noch mit herausnehmbaren Zahnspangen, wie losen Einzelplatten oder sanften Apparaturen wie dem Bionator.
Mein Kind lutscht noch am Daumen – schadet das den Zähnen?
Ja, dauerhaftes Daumenlutschen oder die lange Nutzung eines Schnullers gehören zu den schlechten Angewohnheiten (sog. „Habits“), die zu einem offenen Biss oder Kreuzbiss führen können. Eine rechtzeitige Frühbehandlung im Milchgebiss hilft hier, spätere schwere Fehlstellungen zu verhindern.
Wann muss ich mit meinem Kind das erste Mal zum Kieferorthopäden?
Erste kieferorthopädische Kontrollen sind meist ab dem 3. bis 5. Lebensjahr sinnvoll, um Fehlstellungen im Milchgebiss rechtzeitig zu erkennen. Gibt es keine Auffälligkeiten, ist das Alter von 8 bis 9 Jahren in der Phase des Zahnwechsels (Wechselgebiss) ideal für die erste Untersuchung.
Ab wann zahlt die Krankenkasse die Zahnspange für mein Kind?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Kinder und Jugendliche, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Das wird über die sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen 3 bis 5) eingeteilt. Wir prüfen diese Einstufung direkt bei der ersten Untersuchung.
Wie kann man Zahnfehlstellungen bei Kindern vorbeugen?
Manche Kieferanomalien sind genetisch bedingt und unvermeidbar. Viele Fehlstellungen entstehen jedoch durch vermeidbare Angewohnheiten. Um Fehlentwicklungen vorzubeugen, sollten schädliche Gewohnheiten wie Daumenlutschen, die intensive Nutzung von Schnullern oder Nuckelflaschen spätestens nach dem dritten Lebensjahr abgewöhnt werden. Auch Mundatmung bei offenstehenden Lippen, ein falsches Schluckmuster (bei dem die Zunge gegen die Zähne presst) sowie Lippenbeißen sollten frühzeitig unterbunden werden.
Eine gründliche Mundhygiene und zahngesunde Ernährung swchützen vor frühzeitigem Milchzahnverlust.
Eine gründliche Mundhygiene und zahngesunde Ernährung swchützen vor frühzeitigem Milchzahnverlust.
Sind Schnuller und Daumenlutschen schädlich für die Zähne?
Ja, dauerhaftes Daumenlutschen oder intensives Schnullern über das dritte Lebensjahr hinaus schadet der Gebissentwicklung und kann zu einem „offenen Biss“ oder verformten Kieferknochen führen. Die Folgen sind häufig ausgeprägte Zahnfehlstellungen und damit einhergehende Sprachstörungen wie Lispeln.
Jugendliche
Gibt es eine komplett unsichtbare Zahnspange?
Ja, die sogenannte Lingualtechnik bietet eine ästhetisch perfekte und nahezu unsichtbare Alternative zur klassischen Zahnspange. Dabei werden die Brackets individuell maßgefertigt auf der Innenseite der Zähne angebracht Die Behandlung kann im Alltag oder in der Schule für andere völlig unbemerkt bleiben.
Eine weitere Alternative sind Aligner. Die transparenten, nahezu unsichtbaren Zahnschienen werden im Alltag kaum bemerkt und ermöglichen eine elegante Korrektur ohne aufzufallen.
Eine weitere Alternative sind Aligner. Die transparenten, nahezu unsichtbaren Zahnschienen werden im Alltag kaum bemerkt und ermöglichen eine elegante Korrektur ohne aufzufallen.
Wie lange müssen Aligner täglich getragen werden?
Die Dauer einer Behandlung mit unsichtbaren Zahnschienen ist individuell und richtet sich nach dem Ausmaß der Zahnfehlstellung. Bei leichten bis mittelschweren Korrekturen ist die Therapie im Schnitt nach etwa 9 bis 15 Monaten erfolgreich abgeschlossen.
Für ein optimales und schnelles Behandlungsergebnis müssen Aligner mindestens 18 bis maximal 22 Stunden täglich getragen werden. Die Schienen sollten nur zum Essen, Trinken von zucker- oder säurehaltigen Getränken und zur Zahnpflege herausgenommen werden. Konsequentes Tragen verkürzt die Gesamtbehandlungszeit.
Für ein optimales und schnelles Behandlungsergebnis müssen Aligner mindestens 18 bis maximal 22 Stunden täglich getragen werden. Die Schienen sollten nur zum Essen, Trinken von zucker- oder säurehaltigen Getränken und zur Zahnpflege herausgenommen werden. Konsequentes Tragen verkürzt die Gesamtbehandlungszeit.
Sind Aligner für jgendliche geeignet?
Ja. Für Jugendliche, die sich eine unauffällige Behandlung wünschen, können Aligner eine geeignete Alternative zu klassischen Zahnspangen sein. Jungen Patienten bieten wir eine unauffällige Korrektur mit individuell angepassten Zahnschienen (Aligner).
Erwachsene
Ist eine kieferorthopädische Behandlung auch noch bei Erwachsenen möglich?
Ja, eine Zahnkorrektur ist in jedem Lebensalter uneingeschränkt möglich und bei gesundheitlichen oder ästhetischen Problemen auch im Erwachsenenalter absolut sinnvoll. Für Erwachsene stehen diskrete und nahezu unsichtbare Therapiemethoden wie transparente Zahnschienen (Aligner) oder die Lingualtechnik (unsichtbare Spangen auf der Zahninnenseite) im Vordergrund.
WWie oft muss die Praxis während der Zahnkorrektur mit transparenten Schienen besucht werden?
Bei Alignern finden die Kontraolltermine meist alle 6 bis 8 Wochen statt.
Was sind transparente Zahnschienen (Aligner)?
Aligner sind dünne, durchsichtige Kunststoffschienen, die sich optimal für die Korrektur von leichten bis mittelschweren Zahnfehlstellungen eignen. Die hauchdünnen Schienen sitzen passgenau, sind angenehm zu tragen und behindern nicht beim Sprechen oder Lachen.
Transparente Zahnschienen sind vor allem bei Erwachsenen und Jugendlichen ab etwa 12 Jahren geeignet.
Transparente Zahnschienen sind vor allem bei Erwachsenen und Jugendlichen ab etwa 12 Jahren geeignet.
Wie oft müssen Aligner gegen eine neue Schiene ausgetauscht werden?
Je nach Fehlstellung und verwendetem System wird eine Alignerschiene meist nach zwei bis drei Wochen durch die nächste Folgeschiene des Behandlungsplans ersetzt. Regelmäßige Kontrolltermine in unserer Praxis stellen sicher, dass die Zahnbewegung wie geplant verläuft.
Wie viele Stunden am Tag müssen Aligner getragen werden?
Für ein optimales und schnelles Behandlungsergebnis müssen Aligner mindestens 18 bis maximal 22 Stunden täglich getragen werden. Die Schienen sollten nur zum Essen, Trinken von zucker- oder säurehaltigen Getränken und zur Zahnpflege herausgenommen werden. Konsequentes Tragen verkürzt die Gesamtbehandlungszeit.
Wie lange dauert eine Aligner-Therapie im Durchschnitt?
Die Dauer einer Behandlung mit unsichtbaren Zahnschienen ist individuell und richtet sich nach dem Ausmaß der Zahnfehlstellung. Bei leichten bis mittelschweren Korrekturen ist die Therapie im Schnitt nach etwa 9 bis 15 Monaten erfolgreich abgeschlossen.
Kieferorthopädie
Warum ist eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll?
Eine kieferorthopädische Behandlung korrigiert Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer, um sowohl die Ästhetik des Lächelns als auch die Gesundheit des gesamten Kausystems nachhaltig zu verbessern. Neben optischen Korrekturen, die das Selbstbewusstsein stärken, stehen funktionelle Aspekte im Fokus: Gerade Zähne optimieren das Abbeißen und Kauen, was die Verdauung entlastet.
Beschwerden wie Zähneknirschen, Kieferknacken, Spannungskopfschmerzen und sogar Haltungsschäden an der Wirbelsäule lassen sich effektiv verhindern
Beschwerden wie Zähneknirschen, Kieferknacken, Spannungskopfschmerzen und sogar Haltungsschäden an der Wirbelsäule lassen sich effektiv verhindern
Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?
Die aktive Behandlungsphase dauert in der Regel etwa zwei bis drei Jahre, hängt jedoch stark vom Einzelfall ab. Maßgebliche Faktoren sind der Schweregrad der Fehlstellung, das Alter des Patienten sowie die gewählte Spangenart. Da das Gebiss bei Kindern und Jugendlichen noch wächst, verläuft die Therapie dort meist schneller als bei Erwachsenen. Eine präzise Zeiteinschätzung erfolgt nach der Erstuntersuchung. Der Erfolg und die Dauer hängen zudem maßgeblich von der Zuverlässigkeit des Patienten (Compliance) beim Tragen herausnehmbarer Geräte und der Mundhygiene ab.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den ersten Besuch beim Kieferorthopäden?
Eine erste kieferorthopädische Begutachtung ist bereits im Alter von vier bis sechs Jahren sinnvoll, um schwere Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen. Zwar ist eine Behandlung im Milchgebiss selten, in gravierenden Fällen kann eine solche Frühbehandlung mit einfachen Prophylaxegeräten (wie Lückenhaltern oder Mundvorhofplatten) Schlimmeres verhindern. Der reguläre und effektivste Behandlungszeitraum liegt meist zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr während des späten Zahnwechsels, da sich hier das natürliche Kieferwachstum optimal nutzen lässt. Eltern sollten im Zweifel den Hauszahnarzt bei der halbjährlichen Routineuntersuchung um eine Einschätzung bitten.
Wie oft muss die Praxis während der Zahnkorrektur für Kontrolltermine besucht werden?
Die Kontrollintervalle richten sich nach der Art der Zahnspange: Bei herausnehmbaren Apparaturen und Alignern finden die Termine meist alle 6 bis 8 Wochen statt, während festsitzende Zahnspangen etwa alle 3 bis 4 Wochen kontrolliert und nachjustiert werden müssen.
KFO Prophylaxe
Worauf muss bei der Zahnpflege mit einer Zahnspange geachtet werden?
Eine gewissenhafte Mundhygiene ist während der gesamten KFO-Behandlung unverzichtbar. Besonders bei festen Zahnspangen bilden sich um die Brackets und Drähte schnell Nischen für Zahnbeläge. Hier helfen Interdentalbürsten und Zahnseide bei der präzisen Reinigung der Zwischenräume. Die zusätzliche Nutzung von Fluoridgele stärkt den Zahnschmelz. Ergänzende professionelle Prophylaxemaßnahmen in unserer Praxis bieten den besten Schutz vor Karies.
Warum muss ich zur Prophylaxe in die Praxis gehen?
Das Besondere an der professionellen Zahnreinigung in der Fachpraxis für Kieferorthopädie ist, dass sämtliche kieferorthopädische Apparaturen, die für eine gründliche Reinigung hinderlich sind, entfernt werden. Nur so kann eine gründliche Reinigung erfmöglicht werden. Im Anschluss werden die Apparaturen wieder eingesetzt und optimal nachgestellt werden.
Wie oft muss ich für eine Prophylaxe in die Praxis kommen?
Bei den meisten kieferorthopädischen Patientinnen und Patienten reicht es aus, alle drei bis sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. In besondren Fällen ist eine professionelle Reinigung in kürzeren Abständen notwendig ist.
Behandlungsnotwendigkeit
Woran erkenne ich, dass eine kieferorthopädische Behandlung notwendig ist?
Typische Hinweise sind sichtbare Zahn- oder Kieferfehlstellungen, ein gestörtes Aufeinanderbeißen, Schwierigkeiten beim Kauen oder Abbeißen sowie wiederkehrende Beschwerden im Kiefergelenk. Eine kieferorthopädische Untersuchung schafft Klarheit, ob und in welchem Umfang eine Behandlung sinnvoll ist.
Können unbehandelte Fehlstellungen zu weiteren Beschwerden führen?
Fehlstellungen können schwer zu reinigende Bereiche begünstigen, wodurch das Risiko für Karies und Parodontalerkrankungen steigen kann. Ausgeprägte Fehlstellungen werden gelegentlich auch mit Verspannungen im Kiefer-, Nacken- und Rückenbereich in Verbindung gebracht. Ob das in Ihrem Fall zutrifft, klären wir gemeinsam mit Ihnen im persönlichen Gespräch.
Ist eine kieferorthopädische Behandlung nur aus ästhetischen Gründen sinnvoll?
Nein. Neben dem ästhetischen Wunsch vieler Patientinnen und Patienten spielen vor allem funktionelle Aspekte wie Kau-, Sprech- und Atemfunktion eine Rolle. Welche medizinischen und persönlichen Gründe in Ihrem Fall für eine Behandlung sprechen, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen.
Behandlungsplanung
Wie läuft die Behandlungsplanung in der Kieferorthopädie ab?
Grundlage ist eine ausführliche Befundaufnahme mit digitalen Röntgenbildern, Gesichtsfotos und einem Gipsmodell der Kiefer. Anhand dieser Unterlagen erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen den passenden Behandlungsweg.
Was ist eine Modellanalyse und wofür wird sie benötigt?
Für die Modellanalyse nehmen wir Abdrücke von Ober- und Unterkiefer und erstellen daraus ein Gipsmodell. Es ermöglicht eine präzise Vermessung von Zähnen und Kiefer und ist eine wichtige Grundlage für die individuelle Behandlungsplanung.
Werden bei der Planung auch Wachstum und Zahndurchbruch berücksichtigt?
Ja. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen fließen das aktuelle Knochenwachstum und das Zahndurchbruchsstadium in die Planung ein, damit die Behandlung möglichst gut auf die individuelle Entwicklung abgestimmt werden kann.
3D-Diagnostik
Was ist eine digitale Volumentomographie (DVT) und wann wird sie eingesetzt?
Die DVT ist ein strahlungsarmes, dreidimensionales Röntgenverfahren. Wir setzen sie insbesondere bei komplexeren Fehlstellungen ein, etwa bei Zahndurchbruchstörungen, retinierten oder verlagerten Zähnen oder auffälligen Knochenstrukturen.
Ist die 3D-Diagnostik mit einer hohen Strahlenbelastung verbunden?
Im Vergleich zu klassischen CT-Verfahren gilt die digitale Volumentomographie als strahlungsarm. Wir setzen sie gezielt ein, nur dann, wenn der zusätzliche diagnostische Nutzen die konventionelle Röntgendiagnostik sinnvoll ergänzt.
Welchen Vorteil bietet die 3D-Diagnostik für die Behandlungsplanung?
Die hochauflösenden, dreidimensionalen Bilder zeigen die Strukturen des Kiefers detailliert und verzerrungsfrei. Das unterstützt uns bei einer präzisen Planung sowie bei der Kontrolle des Behandlungsverlaufs.
DentalMonitoring App
Was ist die DentalMonitoring-App und wozu dient sie?
Die DentalMonitoring-App ermöglicht es, den Verlauf Ihrer kieferorthopädischen Behandlung digital zu begleiten. Mithilfe regelmäßiger Scans mit der App und der zugehörigen Scanbox können Zwischenschritte der Behandlung sichtbar gemacht werden.
Was benötige ich, um DentalMonitoring nutzen zu können?
Sie benötigen lediglich ein Smartphone mit der DentalMonitoring-App sowie eine DentalMonitoring-Scanbox. Unser Team erklärt Ihnen die Anwendung ausführlich, besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Ersetzt die App die regulären Kontrolltermine in der Praxis?
Nein. DentalMonitoring ergänzt die persönliche Betreuung, ersetzt aber nicht die notwendigen Kontrolltermine in der Praxis. Bei Auffälligkeiten in den Scans nehmen wir bei Bedarf zusätzlich Kontakt zu Ihnen auf.
